Gründungs- und Unternehmensnetzwerk Deutschland e.V. | startupwelt.com
Stand: April 2026
Inhaltsverzeichnis: § 1 Geltungsbereich · § 2 Website-Vorrang · § 3 Vertragsschluss · § 4 Leistungsbeschreibung · § 5 Preise und Zahlung · § 6 Widerrufsrecht · § 7 Laufzeit und Kündigung · § 8 Nutzungsrechte · § 9 Nutzerpflichten und Sperrung · § 10 Haftung · § 11 Verfügbarkeit · § 12 Änderung dieser AGB · § 13 Datenschutz · § 14 Schlussbestimmungen · Anlage 1: Widerrufsbelehrung · Anlage 2: Widerrufsmuster · Anlage 3: Checkout-Pflichttext
§ 1 Geltungsbereich und Vertragsparteien
1.1 Anbieter
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge, die zwischen dem
Gründungs- und Unternehmensnetzwerk Deutschland e.V. (nachfolgend „Anbieter"), eingetragen im Vereinsregister des Amtsgerichts Steinfurt, c/o Postflex #10242, Emsdettener Str. 10, 48268 Greven, E-Mail: info@startupwelt.com, vertreten durch den 1. Vorsitzenden,
und dem jeweiligen Vertragspartner (nachfolgend „Nutzer") über die Plattform startupwelt.com sowie die zugehörigen digitalen Angebote geschlossen werden.
1.2 Geltungsbereich
Diese AGB gelten für sämtliche vom Anbieter angebotenen Leistungen — unabhängig von Bezeichnung, Preis oder Zugangsformat — soweit für das jeweilige Produkt oder Angebot keine ausdrücklich abweichenden Bedingungen ausgewiesen sind. Abweichende produktspezifische Bedingungen gehen diesen AGB vor, soweit sie ausdrücklich als solche bezeichnet und auf startupwelt.com veröffentlicht sind. Insbesondere gelten diese AGB für:
kostenlose Angebote (insbesondere Freemium-Zugänge, E-Mail-Kurse, Newsletter, kostenlose Testphasen)
kostenpflichtige digitale Einzelprodukte (insbesondere Online-Kurse, Videokurse, digitale Downloads, Workbooks, Templates, HTML-Tools, Checklisten und sonstige digitale Arbeitsmittel)
Abonnements und Mitgliedschaften jeder Art (Dauerschuldverhältnisse)
Coaching-Leistungen, Live-Sessions und gruppenbasierte Formate
Präsenz- und Hybrid-Veranstaltungen, Workshops und Retreats
Gruppenlizenzen und Unternehmenslizenzen
Empfehlungs- und Affiliate-Leistungen
alle weiteren aktuellen und zukünftigen digitalen Produkte und Dienstleistungen des Anbieters, die auf startupwelt.com oder verbundenen Kanälen angeboten werden
Auch bei der Anmeldung zu kostenlosen Angeboten werden diese AGB wirksam einbezogen; der Nutzer bestätigt ihre Geltung durch aktives Ankreuzen der entsprechenden Pflicht-Checkbox im Anmeldeformular (§ 305 Abs. 2 BGB).
1.3 Verbraucher und Unternehmer
Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). Unternehmer im Sinne dieser AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB). Soweit diese AGB zwischen Verbrauchern und Unternehmern differenzieren, ist die jeweils einschlägige Vorschrift maßgeblich.
1.4 Entgegenstehende AGB
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Nutzers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu. Dies gilt auch dann, wenn der Anbieter in Kenntnis entgegenstehender AGB des Nutzers die Leistung vorbehaltlos erbringt.
§ 2 Grundsatz des Website-Vorrangs bei variablen Angaben
2.1 Maßgeblichkeit der Produktseiten
Diese AGB bilden den rechtlichen Rahmen aller Vertragsverhältnisse. Sämtliche variablen Angaben — insbesondere Preise, Abrechnungsmodelle, Zahlungsintervalle, Mindestlaufzeiten, Leistungsumfänge, Produktbeschreibungen, Verfügbarkeiten, Zahlungsmethoden, Stornierungskonditionen und technische Anforderungen — werden ausschließlich auf den jeweiligen Produktseiten und in den Leistungsbeschreibungen auf startupwelt.com veröffentlicht.
Maßgeblich für den Vertragsinhalt sind stets die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses auf startupwelt.com veröffentlichten Produktseiten und Preislisten, die mit Vertragsschluss Bestandteil des jeweiligen Vertrages werden und diesen in Bezug auf variable Angaben ergänzen und konkretisieren.
2.2 Aktualisierungen
Der Anbieter ist berechtigt, Produktseiten, Leistungsbeschreibungen und Preislisten auf startupwelt.com jederzeit zu aktualisieren, soweit dies bestehende Verträge nicht einseitig zu Lasten des Nutzers ändert. Änderungen, die bestehende Vertragsverhältnisse betreffen, unterliegen den Regelungen in § 12 dieser AGB. Für Neuabschlüsse gilt stets die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses veröffentlichte Fassung der Produktseite.
2.3 Zugänglichkeit und Archivierung
Der Anbieter stellt sicher, dass die Produktseiten und Leistungsbeschreibungen auf startupwelt.com im Rahmen der in § 11 beschriebenen Plattformverfügbarkeit zugänglich und abrufbar sind. Der jeweils bei Vertragsschluss gültige Vertragsinhalt — bestehend aus diesen AGB und der produktspezifischen Leistungsbeschreibung — wird dem Nutzer unmittelbar nach Vertragsschluss per E-Mail in Textform übermittelt und auf Anfrage erneut zur Verfügung gestellt (§ 312i Abs. 1 Nr. 3 BGB). Der Anbieter trifft geeignete technische Maßnahmen, um den zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Vertragsinhalt nachweisbar zu sichern, insbesondere durch Archivierung der produktspezifischen Leistungsbeschreibung als Teil der Auftragsbestätigung.
§ 3 Vertragsschluss
3.1 Angebot und Annahme
Die Darstellung der Leistungen auf startupwelt.com stellt kein rechtsverbindliches Angebot, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots (invitatio ad offerendum) dar. Durch Absenden des Anmelde- oder Bestellformulars gibt der Nutzer ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages ab. Der Vertrag kommt zustande durch ausdrückliche Annahme seitens des Anbieters, spätestens jedoch durch Gewährung des Zugangs zur jeweiligen Leistung oder durch Übersendung einer Auftragsbestätigung.
3.2 Anmeldevoraussetzungen
Für die Nutzung kostenpflichtiger Leistungen ist die Erstellung eines Nutzerkontos erforderlich. Der Nutzer ist verpflichtet, bei der Registrierung vollständige und zutreffende Angaben zu machen und diese aktuell zu halten. Ein Nutzerkonto ist personengebunden und nicht übertragbar.
Mit der Anmeldung versichert der Nutzer ausdrücklich, das 18. Lebensjahr vollendet zu haben. Bei Falschangaben zum Alter haftet der Nutzer — bzw. bei Minderjährigen deren gesetzlicher Vertreter — für alle daraus entstehenden Schäden. Der Anbieter behält sich vor, einen geeigneten Altersnachweis anzufordern und den Zugang bei Nichterfüllung oder Falschangabe unverzüglich zu sperren sowie den Vertrag außerordentlich zu kündigen. Eine Erstattung bereits geleisteter Zahlungen erfolgt in diesem Fall nur, soweit dies gesetzlich zwingend vorgeschrieben ist.
3.3 Bestellbestätigung und Vertragstext
Der Anbieter bestätigt den Eingang der Bestellung unverzüglich per E-Mail. Diese Eingangsbestätigung stellt keine rechtsverbindliche Auftragsannahme dar, es sei denn, die Bestätigung beinhaltet zugleich eine Annahmeerklärung oder die sofortige Leistungsgewährung. Unmittelbar nach Vertragsschluss übermittelt der Anbieter dem Nutzer den vollständigen Vertragsinhalt — bestehend aus diesen AGB und der produktspezifischen Leistungsbeschreibung in der zum Vertragsschluss gültigen Fassung — per E-Mail in Textform. Der Vertragstext ist dem Nutzer auf Anfrage erneut zugänglich.
3.4 Vertragssprache
Die Vertragssprache ist ausschließlich Deutsch.
§ 4 Leistungsbeschreibung
4.1 Produktkatalog und Leistungsumfang
Der Anbieter bietet unter startupwelt.com verschiedene Leistungstypen an. Der jeweils aktuelle Produktkatalog — einschließlich aller Produktbeschreibungen, Inhalte, Formate, Leistungsmerkmale und Zugangsmodalitäten — ist auf startupwelt.com veröffentlicht und wird dort laufend aktualisiert. Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Grundtypen; maßgeblich für den konkreten Leistungsumfang ist stets die jeweilige Produktseite auf startupwelt.com zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses.
Produkttyp
Entgelt
Abrechnung
Mindestlaufzeit
Kostenlose Angebote (z.B. Freemium-E-Mail-Kurs)
Kostenlos
Entfällt
Keine
Digitale Einzelprodukte (z.B. Online-Kurs, Download, Tool)
Gemäß startupwelt.com
Einmalkauf
Keine
Abonnements und Mitgliedschaften (Dauerschuldverhältnis)
Gemäß startupwelt.com
Gemäß startupwelt.com (i.d.R. jährlich im Voraus)
Gemäß startupwelt.com (max. 24 Monate)
Gruppenlizenzen und Unternehmenslizenzen
Individuell vereinbart
Individuell vereinbart
Individuell vereinbart
4.2 Kostenlose Angebote
Kostenlose Angebote werden nach erfolgreicher Anmeldung und gegebenenfalls Bestätigung der E-Mail-Adresse (Double-Opt-in) bereitgestellt. Der Anbieter behält sich vor, kostenlose Angebote jederzeit anzupassen, zu erweitern oder einzustellen. Ein Rechtsanspruch auf Fortführung kostenloser Angebote besteht nicht.
4.3 Digitale Einzelprodukte
Nach vollständigem Zahlungseingang erhält der Nutzer dauerhaften Zugang zu den erworbenen digitalen Inhalten im passwortgeschützten Bereich. Inhalt und Umfang ergeben sich ausschließlich aus der Produktbeschreibung auf startupwelt.com zum Zeitpunkt des Kaufs. Der Anbieter behält sich vor, digitale Inhalte zu aktualisieren, zu ersetzen oder zu ergänzen, sofern Gesamtwert und -umfang des Produkts — gemessen an den bei Kauf beschriebenen Kernleistungsmerkmalen — dadurch nicht um mehr als 25 % reduziert werden. Der Zugang ist personengebunden und nicht übertragbar.
4.4 Abonnements und Mitgliedschaften
Abonnements und Mitgliedschaften gewähren gegen Zahlung des auf startupwelt.com ausgewiesenen Entgelts für die vereinbarte Laufzeit Zugang zu den in der jeweiligen Leistungsbeschreibung definierten Inhalten und Funktionen. Der genaue Leistungsumfang, die Preise, das Abrechnungsmodell und die Mindestlaufzeit ergeben sich aus der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses auf startupwelt.com veröffentlichten Produktseite, die Vertragsbestandteil wird.
Der Anbieter ist berechtigt, einzelne Inhalte durch gleichwertige oder verbesserte Inhalte zu ersetzen, sofern der Gesamtumfang — gemessen an den zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses definierten Kernleistungsmerkmalen des jeweiligen Produkts (insbesondere Anzahl der Module, Gesamtdauer des verfügbaren Videomaterials, Anzahl verfügbarer Live-Sessions oder sonstiger wesentlicher Leistungskomponenten) — nicht um mehr als 20 % reduziert wird und der Nutzer mindestens 4 Wochen vor der Änderung per E-Mail informiert wird. Änderungen, die den Kernleistungsumfang um mehr als 20 % reduzieren würden, erfordern die ausdrückliche Zustimmung des Nutzers.
4.5 Coaching und Beratungsformate
Coaching-Leistungen, Gruppen-Coachings, Live-Sessions und ähnliche Formate stellen allgemeine Unterstützung und Wissenstransfer auf Basis der Erfahrungen des Anbieters dar. Es wird kein bestimmter Erfolg — insbesondere kein wirtschaftlicher Erfolg einer Gründung — geschuldet. Art, Umfang und Konditionen ergeben sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung auf startupwelt.com.
4.6 Präsenz- und Hybridveranstaltungen
Für Präsenzveranstaltungen, Workshops, Retreats und Hybrid-Events gelten ergänzende Veranstaltungsbedingungen, die für jede Veranstaltung gesondert auf startupwelt.com veröffentlicht werden und diese AGB in Bezug auf die jeweilige Veranstaltung konkretisieren. Im Konflikt zwischen diesen AGB und den Veranstaltungsbedingungen gehen letztere vor.
4.7 Gruppenlizenzen und Unternehmenslizenzen
Für Gruppen- oder Unternehmenslizenzen gelten gesonderte Bedingungen, die individuell zwischen dem Anbieter und dem Lizenznehmer vereinbart werden. Gruppenlizenzen werden ausschließlich mit Unternehmern i.S.d. § 14 BGB abgeschlossen; gesetzliche Verbraucherrechte finden keine Anwendung. Anfragen: info@startupwelt.com.
4.8 Keine Rechts- oder Steuerberatung
Sämtliche Inhalte des Anbieters — einschließlich Kursvideos, Materialien, Tools, Community-Beiträge, Coaching-Sessions und sonstige Kommunikation — stellen ausschließlich allgemeine Bildungs- und Informationsangebote dar. Sie ersetzen keine individuelle Rechts-, Steuer-, Finanz- oder sonstige Fachberatung. Der Anbieter ist kein Rechtsanwalt, Steuerberater oder Unternehmensberater im Sinne einschlägiger Berufsgesetze. Für Entscheidungen mit rechtlichen, steuerlichen oder finanziellen Folgen ist der Nutzer verpflichtet, qualifizierte Fachberatung einzuholen.
HINWEIS: Die Inhalte auf startupwelt.com ersetzen keine individuelle Rechts- oder Steuerberatung. Für rechtsverbindliche oder steuerrelevante Entscheidungen ist stets ein Fachberater hinzuzuziehen.
4.9 Qualität digitaler Inhalte (§§ 327 ff. BGB)
Digitale Produkte i.S. dieser AGB gelten als vertragsgemäß, wenn sie den zum Zeitpunkt des Kaufs auf startupwelt.com beschriebenen Leistungsumfang aufweisen. Geringfügige technische Abweichungen, die den Nutzwert nicht wesentlich beeinträchtigen, begründen keinen Mangel. Nacherfüllungsansprüche sind auf Bereitstellung einer mangelfreien Version oder Wiederherstellung des vereinbarten Zugangs beschränkt. Eine weitergehende Gewährleistung — insbesondere für inhaltliche Aktualität im Sinne eines fortlaufenden Beratungserfolgs — ist ausgeschlossen, soweit §§ 327d, 327e BGB nicht zwingend anderes vorschreiben.
4.10 Partner- und Co-Branded-Angebote
Für gemeinsam mit Kooperationspartnern angebotene Produkte wird der jeweilige Verantwortungsbereich in der produktspezifischen Leistungsbeschreibung auf startupwelt.com ausgewiesen. Der Anbieter haftet ausschließlich für seinen klar abgegrenzten Leistungsanteil. Für den Leistungsanteil des Partners gelten dessen Bedingungen.
4.11 Kein Fernunterricht — Abgrenzung zum FernUSG
Die Angebote des Anbieters stellen keinen Fernunterricht im Sinne des Fernunterrichtsschutzgesetzes (FernUSG) dar. Insbesondere gilt:
Sämtliche digitalen Inhalte — einschließlich Online-Kurse, Videolektionen, Materialien, Tools und Lernmaterialien — werden zur vollständig selbstgesteuerten Nutzung bereitgestellt. Der Nutzer bestimmt Zeitpunkt, Tempo, Reihenfolge und Umfang der Nutzung eigenverantwortlich.
Der Anbieter führt keine systematische Kontrolle des Lernerfolgs durch. Es erfolgt keine individuelle Korrektur eingereichter Lernarbeiten durch den Anbieter oder von ihm bestellte Lehrkräfte.
Coaching-Leistungen und Live-Sessions sind freiwillige, allgemeine Unterstützungsformate ohne Lehrplan- oder Lernpflichtelement. Sie begründen keine Lehr-Lern-Beziehung im Sinne des FernUSG.
Die Angebote des Anbieters sind allgemeine Bildungs- und Informationsangebote gemäß § 4.8. Sie ersetzen keine berufliche oder schulische Ausbildung und werden nicht als solche vermarktet.
Sollte der Anbieter künftig Angebote einführen, die Merkmale des Fernunterrichts im Sinne des FernUSG aufweisen — insbesondere eine anbietergesteuerte Lernerfolgskontrolle — wird dies gesondert ausgewiesen und den dann geltenden gesetzlichen Anforderungen entsprechend ausgestaltet. Für die aktuell angebotenen Produkte gilt das FernUSG nicht.
§ 5 Preise, Zahlung und Rechnungsstellung
5.1 Preise
Für alle Produkte und Leistungen gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung auf startupwelt.com oder der zu den Produkten und Leistungen entsprechenden Seiten ausgewiesenen Preise. Nutzt der Anbieter die Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG, enthalten die ausgewiesenen Preise keine Umsatzsteuer; in Rechnungen wird entsprechend keine Umsatzsteuer ausgewiesen. Unterliegt der Anbieter der Umsatzsteuerpflicht, oder sollten sich die steuerrechtlichen Rahmenbedingungen wesentlich ändern, ist er berechtigt, die Preise entsprechend anzupassen; § 5.5 gilt entsprechend.
5.2 Zahlungsbedingungen
Zahlungen sind über die auf startupwelt.com angebotenen Zahlungsmethoden zu leisten. Die verfügbaren Zahlungsmethoden sowie der eingesetzte Zahlungsdienstleister werden auf den jeweiligen Produktseiten und im Checkout-Prozess ausgewiesen. Die Zahlung ist bei Vertragsschluss fällig; der Zugang zur Leistung wird nach vollständigem Zahlungseingang gewährt. Bei Abonnements und Mitgliedschaften ist der Beitrag gemäß dem auf startupwelt.com ausgewiesenen Abrechnungsmodell jeweils zu Beginn des Abrechnungszeitraums im Voraus fällig.
5.3 Zahlungsverzug
Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zur Leistung mit sofortiger Wirkung zu sperren, bis der ausstehende Betrag vollständig beglichen ist. Gesetzliche Verzugszinsen gemäß § 288 BGB werden geltend gemacht. Gegenüber Unternehmern i.S.d. § 14 BGB wird zusätzlich eine Mahnkostenpauschale von 40,00 Euro gemäß § 288 Abs. 5 BGB erhoben; gegenüber Verbrauchern i.S.d. § 13 BGB findet diese Pauschale keine Anwendung. Kosten einer fehlgeschlagenen SEPA-Lastschrift (Rücklastschrift) werden in tatsächlicher Höhe, maximal 15,00 Euro je Vorgang, in Rechnung gestellt. Die Sperrung des Zugangs befreit den Nutzer nicht von seiner Zahlungspflicht; Mindestlaufzeit und Kündigungsfristen laufen unverändert weiter.
5.4 Ratenzahlung
Der Anbieter kann dem Nutzer nach eigenem Ermessen Ratenzahlung anbieten. Konkrete Ratenhöhen, Fälligkeiten und Bedingungen werden auf der jeweiligen Produktseite oder in einer individuellen Vereinbarung ausgewiesen. Bei Ratenzahlung ist der Gesamtbetrag bei Vertragsschluss geschuldet; die Raten sind Teilzahlungen auf die bestehende Gesamtschuld. Bei Ausfall oder Verzug einer fälligen Rate wird der verbleibende Gesamtbetrag sofort in voller Höhe fällig, da die Raten lediglich Teilzahlungen auf die bei Vertragsschluss entstandene Gesamtschuld darstellen; dies gilt nur, sofern der Anbieter den Nutzer zuvor erfolglos zur Zahlung der rückständigen Rate aufgefordert hat. Ein Rechtsanspruch des Nutzers auf Ratenzahlung besteht nicht.
5.5 Preisanpassungen für Verlängerungszeiträume
Der Anbieter behält sich vor, Preise für Verlängerungszeiträume laufender Abonnements und Mitgliedschaften anzupassen. Eine Preisanpassung ist zulässig, wenn sie auf externen, nicht vom Anbieter allein veranlassten Kostensteigerungen beruht — insbesondere durch veränderte Drittkosten für Hosting, Zahlungsdienstleister, Kursplattform, lizenzierte Inhalte oder externe Dienstleister — und die Anpassung dem prozentualen Verhältnis der eingetretenen Kostensteigerung entspricht, maximal jedoch 10 % des bisherigen Beitrags pro Kalenderjahr. Die Kostensteigerungen sind dem Nutzer auf Anfrage nachzuweisen. Selbst veranlasste Mehrkosten — etwa durch freiwilligen Wechsel auf teurere Anbieter ohne sachlichen Grund — berechtigen nicht zur Preisanpassung. Eine Preisanpassung gilt nicht für laufende Mindestvertragslaufzeiten. Jede Preisanpassung wird dem Nutzer mindestens 6 Wochen vor Wirksamwerden per E-Mail mitgeteilt; § 12.2 gilt entsprechend.
5.6 Aufrechnung und Zurückbehaltungsrecht
Eine Aufrechnung gegen Forderungen des Anbieters ist dem Nutzer nur gestattet, wenn die Gegenforderung rechtskräftig festgestellt, unbestritten oder vom Anbieter schriftlich anerkannt wurde. Ein Zurückbehaltungsrecht kann der Nutzer nur geltend machen, wenn sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht. Gegenüber Verbrauchern gelten diese Einschränkungen nur, soweit nicht zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen (insbesondere § 309 Nr. 3 BGB). Gegenüber Unternehmern gilt das Aufrechnungsverbot uneingeschränkt.
5.7 Bonitätsprüfung
Der Anbieter behält sich vor, bei begründetem Anlass eine Bonitätsprüfung durchzuführen und die Leistungserbringung von einer Vorauszahlung oder Sicherheitsleistung abhängig zu machen. Die Durchführung wird dem Nutzer vorab mitgeteilt. Die Datenschutzerklärung des Anbieters gilt entsprechend.
5.8 Rechnungsstellung
Der Anbieter stellt dem Nutzer nach Zahlungseingang eine Rechnung per E-Mail zu. Nutzt der Anbieter die Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG, wird in der Rechnung keine Umsatzsteuer ausgewiesen. Unterliegt der Anbieter der Umsatzsteuerpflicht, wird die Umsatzsteuer entsprechend den gesetzlichen Vorgaben ausgewiesen.
§ 6 Widerrufsrecht und Widerrufsausschluss
6.1 Widerrufsrecht bei Verbrauchern
Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein Widerrufsrecht gemäß § 312g Abs. 1 i.V.m. § 355 BGB zu. Die vollständige Widerrufsbelehrung ist als Anlage 1 beigefügt und dem Nutzer vor Vertragsschluss sowie in der Auftragsbestätigung zur Verfügung zu stellen.
6.2 Widerrufsausschluss bei digitalen Inhalten
Bei kostenpflichtigen digitalen Produkten (Online-Kurse, digitale Downloads, digitale Tools) erlischt das Widerrufsrecht gemäß § 356 Abs. 5 BGB, wenn:
der Anbieter mit der Ausführung des Vertrages begonnen hat,
der Verbraucher ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Anbieter vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung beginnt, und
der Verbraucher bestätigt hat, dass er durch seine Zustimmung sein Widerrufsrecht verliert.
Bei Abonnements und Mitgliedschaften (Dienstleistungsverträge) erlischt das Widerrufsrecht gemäß § 356 Abs. 4 BGB unter den gleichen Voraussetzungen. Die hierfür erforderliche Zustimmung des Nutzers wird durch eine Pflicht-Checkbox im Checkout-Prozess eingeholt. Der genaue Wortlaut der Pflicht-Checkbox ergibt sich aus Anlage 3. Der Zugang wird erst nach aktiver Erteilung dieser Zustimmung gewährt.
6.3 Kein Widerrufsrecht bei kostenlosen Angeboten
Bei kostenlosen Angeboten findet das gesetzliche Widerrufsrecht keine Anwendung. Der Nutzer kann sich jederzeit von kostenlosen E-Mail-Angeboten abmelden.
6.4 Ausschluss weitergehender Erstattungsansprüche
Der Anbieter gewährt keine freiwilligen Rückgabe- oder Erstattungsgarantien über das gesetzlich zwingend vorgeschriebene Maß hinaus. Das Widerrufsrecht ist gemäß §§ 6.2 und 6.3 wirksam ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig. Darüber hinausgehende Rückerstattungsansprüche sind ausgeschlossen, soweit nicht zwingende gesetzliche Vorschriften — insbesondere §§ 327d, 327e BGB — entgegenstehen. Dies gilt insbesondere für Ansprüche wegen mangelnder Zufriedenheit, ausgebliebenem wirtschaftlichem Erfolg oder nicht erfüllten persönlichen Erwartungen. Eine Erstattung erfolgt ausschließlich in den in § 7.5 und § 11.4 ausdrücklich geregelten Ausnahmefällen sowie bei gesetzlich zwingend vorgesehenen Ansprüchen.
§ 7 Laufzeit, Verlängerung und Kündigung
7.1 Digitale Einzelprodukte
Digitale Einzelprodukte (Einmalkauf) gewähren nach vollständigem Zahlungseingang dauerhaften Zugang zu den erworbenen Inhalten. § 11 (Verfügbarkeit und Einstellung) bleibt vorbehalten.
7.2 Abonnements und Mitgliedschaften — Laufzeit und Verlängerung
Laufzeit, Mindestlaufzeit und automatische Verlängerung von Abonnements und Mitgliedschaften richten sich nach den auf startupwelt.com ausgewiesenen Konditionen. Die Mindestlaufzeit beträgt maximal 24 Monate (§ 309 Nr. 9 lit. a BGB). Nach Ablauf der Mindestlaufzeit verlängert sich der Vertrag automatisch um jeweils den auf startupwelt.com ausgewiesenen Verlängerungszeitraum, sofern nicht rechtzeitig gemäß § 7.3 gekündigt wird. Der Beitrag ist jeweils zu Beginn des Abrechnungszeitraums fällig und wird automatisch erhoben.
7.3 Kündigungsform und -frist
Kündigungen sind in Textform (E-Mail genügt) an info@startupwelt.com zu richten. Maßgeblich ist das Eingangsdatum beim Anbieter. Der Anbieter bestätigt den Eingang der Kündigung sowie den Kündigungstermin innerhalb von 5 Werktagen. Die ordentliche Kündigung ist erstmals zum Ablauf der Mindestlaufzeit möglich, danach jeweils zum Ende des laufenden Verlängerungszeitraums. Für den jeweiligen Vertrag gilt die Kündigungsfrist, die auf der Produktseite von startupwelt.com zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses ausgewiesen war.
7.3a Kündigungsschaltfläche (§ 312k BGB)
Gemäß § 312k BGB stellt der Anbieter auf startupwelt.com eine leicht auffindbare, unmittelbar zugängliche und in maximal zwei Klicks erreichbare Kündigungsschaltfläche bereit. Diese ist im eingeloggten Nutzerkonto unter „Konto verwalten" erreichbar. Die Kündigung über die Schaltfläche hat dieselbe Rechtswirkung wie eine schriftliche Kündigung. Der Anbieter bestätigt den Eingang unverzüglich per E-Mail.
7.3b Verlängerungserinnerung
Der Anbieter informiert den Nutzer per E-Mail mindestens 4 Wochen vor der automatischen Vertragsverlängerung über den Verlängerungstermin, den neuen Abrechnungszeitraum, den fälligen Betrag sowie die Kündigungsmöglichkeit und -frist. Diese Information stellt keinen Verzicht auf die automatische Verlängerung dar.
7.4 Außerordentliche Kündigung
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund gemäß § 314 BGB bleibt beiderseits unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor, wenn:
der Nutzer gegen diese AGB oder geltende Gesetze verstößt und den Verstoß trotz Abmahnung nicht abstellt; bei schwerwiegenden Verstößen — insbesondere unerlaubter Weitergabe von Kursinhalten, Nutzung von Inhalten zum Training von KI-Modellen oder systematischem Scraping — ist eine sofortige Sperrung ohne vorherige Abmahnung zulässig
der Nutzer falsche Angaben bei der Registrierung gemacht hat
der Nutzer trotz Mahnung mit mindestens zwei Beiträgen in Zahlungsverzug ist
bei einem Nutzer, der Unternehmer i.S.d. § 14 BGB ist: über sein Vermögen das Insolvenzverfahren eröffnet oder mangels Masse abgewiesen wird
7.4a Todesfall
Im Falle des Todes des Nutzers sind seine Erben berechtigt, den Vertrag außerordentlich zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums zu kündigen. Der Kurszugang ist nicht auf Erben übertragbar. Eine anteilige Erstattung für nach dem Todesfall beginnende, bereits vollständig bezahlte Abrechnungszeiträume erfolgt nach folgender Formel: Erstattungsbetrag = (verbleibende volle Monate ab dem Todesfall / Gesamtmonate des Abrechnungszeitraums) × vertraglich vereinbarter Periodenbeitrag. Angefangene Monate werden nicht erstattet. Eine Bearbeitungspauschale wird in diesem Fall nicht erhoben.
7.5 Folgen der Kündigung und Erstattung
Nach Vertragsende wird der Zugang mit Ablauf des letzten bezahlten Abrechnungszeitraums gesperrt. Heruntergeladene Materialien dürfen weiterhin für rein eigene Zwecke genutzt werden (§ 8). Eine Erstattung bereits geleisteter Beiträge findet grundsätzlich nicht statt, da die vereinbarte Mindestlaufzeit und die Verlängerungszeiträume im Voraus vergütet werden und der Zugang vollständig gewährt wird. Im Einzelnen gilt:
(a) Ordentliche Kündigung während der Mindestlaufzeit: nicht möglich; keine Erstattungspflicht. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund gemäß § 7.4 und § 314 BGB bleibt hiervon unberührt.
(b) Ordentliche Kündigung nach der Mindestlaufzeit: wirksam zum Ende des laufenden Verlängerungszeitraums; keine Erstattung für den laufenden Zeitraum.
(c) Außerordentliche Kündigung durch den Nutzer aus einem vom Anbieter zu vertretenden wichtigen Grund: anteilige Erstattung nach folgender Formel: Erstattungsbetrag = (verbleibende volle Monate des laufenden Abrechnungszeitraums / Gesamtmonate des Abrechnungszeitraums) × vertraglich vereinbarter Periodenbeitrag, abzüglich eines pauschalen Bearbeitungsentgelts von 95,00 Euro. Angefangene Monate werden nicht erstattet. Dem Nutzer bleibt der Nachweis vorbehalten, dass ein geringerer tatsächlicher Bearbeitungsaufwand entstanden ist (§ 309 Nr. 5b BGB).
(d) Dauerhafter Ausschluss wegen vertragswidrigen Verhaltens des Nutzers: kein Erstattungsanspruch.
§ 8 Nutzungsrechte und geistiges Eigentum
8.1 Einräumung von Nutzungsrechten
Der Anbieter gewährt dem Nutzer mit Vertragsschluss ein einfaches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares Recht zur Nutzung der Inhalte ausschließlich für eigene Zwecke der persönlichen Aus- und Weiterbildung sowie zur eigenen unternehmerischen Planung und Gründungsvorbereitung. Die Nutzung der Inhalte für das eigene Gründungsvorhaben des Nutzers ist ausdrücklich gestattet, nicht jedoch die Weitergabe an Dritte oder die Verwendung als Grundlage eigener entgeltlicher Beratungsleistungen oder Bildungsangebote. Bei zugangsgebundenen Inhalten ist das Nutzungsrecht auf die Dauer des Vertragsverhältnisses beschränkt.
8.2 Erlaubte Nutzung
Der Nutzer darf Inhalte im Kursbereich online abrufen, schriftliche Materialien für den eigenen Gebrauch herunterladen und ausdrucken sowie interaktive Tools für die eigene Gründungs- und Unternehmensplanung nutzen.
8.3 Verbotene Nutzung und Vertragsstrafe
Ohne ausdrückliche schriftliche Genehmigung des Anbieters ist es dem Nutzer untersagt:
Inhalte – ganz oder auszugsweise – mit Dritten zu teilen, zu veröffentlichen oder öffentlich zugänglich zu machen
Inhalte zu vervielfältigen, zu verbreiten oder zur Grundlage eigener kommerzieller Angebote zu machen
Zugangsdaten an Dritte weiterzugeben oder den Kursbereich von mehreren Personen gleichzeitig nutzen zu lassen
Schutzmaßnahmen (DRM, Wasserzeichen, Zugangsschutz) zu umgehen oder zu entfernen
Inhalte zu bearbeiten, abzuleiten oder in andere Werke zu integrieren
Inhalte der Plattform automatisiert auszulesen, zu scrapen, zu crawlen oder anderweitig maschinell zu extrahieren
Inhalte – ganz oder in Teilen – zum Training, zur Feinabstimmung, zum Pre-Training oder zur Entwicklung von KI-Modellen, Large Language Models (LLMs), maschinellen Lernsystemen oder sonstigen KI-Anwendungen zu verwenden, unabhängig davon, ob dies kommerziell oder nicht-kommerziell erfolgt
Bei einem Verstoß gegen § 8.3 schuldet der Nutzer eine Vertragsstrafe. Gegenüber Unternehmern i.S.d. § 14 BGB beträgt diese 5.000,00 Euro je Einzelverstoß. Mehrere Verstöße im Rahmen eines einheitlichen Verhaltens gelten als ein Verstoß. Der Anbieter ist berechtigt, die Vertragsstrafe nach billigem Ermessen (§ 315 BGB) auf einen angemessenen Betrag zu reduzieren, sofern der Verstoß geringfügig ist. Die Geltendmachung weitergehender Schadensersatzansprüche bleibt unberührt; eine gezahlte Vertragsstrafe wird auf einen etwaigen Schadensersatzanspruch angerechnet. Die vorstehende Vertragsstrafe gilt ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB; gegenüber Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB findet keine Vertragsstrafe Anwendung, dem Anbieter bleiben jedoch gesetzliche Schadensersatzansprüche unbenommen.
8.4 Urheberrecht
Alle Inhalte auf startupwelt.com – einschließlich Texte, Videos, Grafiken, Designs, Tools und sonstiger Materialien – sind urheberrechtlich geschützt und stehen im Eigentum des Anbieters oder wurden dem Anbieter rechtmäßig zur Nutzung überlassen.
8.5 Nutzergenerierte Inhalte
Soweit Nutzer im Rahmen von Community-Funktionen oder Coaching-Sessions eigene Beiträge einbringen, räumen sie dem Anbieter hierfür ein einfaches, räumlich und zeitlich unbeschränktes Recht zur Speicherung, Veröffentlichung und Nutzung ausschließlich zum Betrieb und zur Weiterentwicklung der Plattform startupwelt.com sowie für interne Qualitätssicherungszwecke ein. Der Nutzer sichert zu, dass er über die erforderlichen Rechte an diesen Inhalten verfügt und Drittrechte nicht verletzt werden. Der Nutzer stellt den Anbieter von sämtlichen Drittansprüchen frei, die aufgrund seiner eingebrachten Inhalte entstehen, einschließlich angemessener Rechtsverteidigungskosten, sofern der Anbieter den Nutzer unverzüglich informiert und ihm die Möglichkeit zur Anspruchsabwehr gibt.
8.6 Inhalte nach Vertragsende
Nach Beendigung des Vertragsverhältnisses kann der Anbieter nutzergenerierte Inhalte in vollständig anonymisierter Form — ohne jeglichen Personenbezug — dauerhaft auf der Plattform belassen oder für interne Zwecke nutzen. Personenbezogene Daten werden gemäß Datenschutzerklärung gelöscht.
8.7 Testimonials und Erfahrungsberichte
Die Verwendung von Erfahrungsberichten, Testimonials, Fallstudien oder Bewertungen für Marketing-Zwecke erfolgt ausschließlich auf Basis einer gesonderten, freiwilligen und jederzeit widerruflichen Einwilligung des Nutzers (Opt-in). Diese AGB begründen keine stillschweigende Einwilligung zur Nutzung persönlicher Erfahrungsberichte oder Bildnisse.
§ 9 Nutzerpflichten, verbotene Inhalte und Sperrung
9.1 Allgemeine Pflichten
Der Nutzer ist verpflichtet, bei der Registrierung und im Rahmen der Nutzung wahrheitsgemäße und vollständige Angaben zu machen, seine Zugangsdaten sicher zu verwahren, den Anbieter unverzüglich über eine unberechtigte Kontonutzung zu informieren sowie die geltenden Gesetze und Rechte Dritter zu beachten.
9.2 Verbotene Inhalte in der Community
In der Mitglieder-Community und in Coaching-Sessions ist es untersagt, beleidigende, diskriminierende oder rechtswidrige Inhalte zu veröffentlichen, Spam oder kommerzielle Angebote ohne Genehmigung zu verbreiten, urheberrechtlich geschützte Materialien Dritter unerlaubt zu veröffentlichen, andere Mitglieder zu belästigen oder zu bedrohen sowie politische oder religiöse Inhalte zu propagieren, die den sachlichen Austausch stören. Der Anbieter ist berechtigt, ergänzende Community-Richtlinien zu veröffentlichen, die den Rahmen für den Austausch konkretisieren und als Bestandteil dieser AGB gelten. Änderungen der Community-Richtlinien werden dem Nutzer mit einer Frist von 2 Wochen vor Wirksamwerden mitgeteilt.
9.3 Sperrung und Ausschluss
Der Anbieter ist berechtigt, den Zugang eines Nutzers vorläufig zu sperren oder dauerhaft zu entziehen, wenn der Nutzer gegen diese AGB oder geltende Gesetze verstößt, trotz Abmahnung verbotene Inhalte verbreitet oder ein wichtiger Grund i.S.d. § 7.4 vorliegt. Bei vorläufiger Sperrung bleibt die Zahlungspflicht bestehen. Bei dauerhaftem Ausschluss wegen vertragswidrigen Verhaltens entfällt ein Erstattungsanspruch.
§ 10 Haftungsbeschränkung
10.1 Grundsatz
Der Anbieter haftet – gleich aus welchem Rechtsgrund – nur für Schäden, die durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen verursacht wurden. Die Haftung für einfache Fahrlässigkeit ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.
10.2 Ausnahmen
Die Haftungsbeschränkung gilt nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit; Schäden aufgrund der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), jedoch nur in Höhe des vertragstypischen, vorhersehbaren Schadens; Schäden aus arglistiger Täuschung; Ansprüche gemäß Produkthaftungsgesetz sowie sonstige zwingende gesetzliche Haftung.
10.3 Kein Erfolgsversprechen
Der Anbieter übernimmt keine Garantie und keine Haftung dafür, dass der Nutzer durch die Nutzung der Angebote bestimmte wirtschaftliche Ergebnisse, Gründungserfolge oder sonstige persönliche Ziele erreicht.
10.4 Externe Links
Die Plattform kann Links zu externen Websites enthalten. Der Anbieter hat zum Zeitpunkt der Verlinkung keine Kenntnis von rechtswidrigen Inhalten auf den verlinkten Seiten und macht sich externe Inhalte nicht zu eigen. Bei Bekanntwerden von Rechtsverstößen entfernt der Anbieter die entsprechenden Links unverzüglich. Eine fortlaufende inhaltliche Kontrolle verlinkter Seiten ist ohne konkrete Anhaltspunkte für eine Rechtsverletzung nicht zumutbar.
10.5 Community-Inhalte
Der Anbieter haftet nicht für Inhalte, die Nutzer in der Community oder in Coaching-Sessions einbringen. Nutzer sind für die Richtigkeit und Rechtmäßigkeit ihrer eigenen Beiträge selbst verantwortlich.
§ 11 Verfügbarkeit, Wartung und Einstellung
11.1 Verfügbarkeit
Der Anbieter bemüht sich um eine Plattformverfügbarkeit von 95 % im Jahresdurchschnitt. Eine Garantie für unterbrechungsfreie Verfügbarkeit wird nicht übernommen. Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit in nutzungsschwachen Zeiten durchgeführt und vorab angekündigt.
11.2 Höhere Gewalt
Der Anbieter haftet nicht für Leistungsunterbrechungen durch Ereignisse höherer Gewalt (insbesondere Naturkatastrophen, Pandemien, Cyberangriffe Dritter, Netzausfälle, gesetzliche Beschränkungen). Während einer solchen Störung werden Zahlungsfristen und Laufzeiten entsprechend gehemmt.
11.3 Nachweis der Leistungserbringung
Der Anbieter erbringt den Nachweis der Zugangsgewährung durch technische Protokollierung (Server-Log, Aktivierungsprotokoll). Das Zugangsprotokoll gilt als Nachweis der vollständigen Leistungserbringung, solange der Nutzer nicht den Gegenbeweis führt, dass ihm der Zugang trotz Protokolleintrag tatsächlich nicht möglich war. Der Nutzer ist verpflichtet, technische Zugangsprobleme unverzüglich — spätestens innerhalb von 14 Tagen nach Bekanntwerden — per E-Mail an info@startupwelt.com zu melden, um eine zeitnahe Behebung zu ermöglichen. Nicht gemeldete Zugangsprobleme begründen keinen rückwirkenden Leistungsmangel, soweit dem Nutzer die Meldung zumutbar war.
11.4 Einstellung des Betriebs
Der Anbieter behält sich vor, den Betrieb der Plattform oder einzelner Angebote mit einer Ankündigungsfrist von mindestens 6 Monaten einzustellen. Während der Ankündigungsfrist bleiben alle Leistungen vollständig verfügbar. Im Falle einer Einstellung nach Ablauf der Ankündigungsfrist während eines laufenden Abrechnungszeitraums erstattet der Anbieter den anteiligen Betrag nach folgender Formel: Erstattungsbetrag = (verbleibende volle Monate ab Einstellung / Gesamtmonate des Abrechnungszeitraums) × vertraglich vereinbarter Periodenbeitrag. Angefangene Monate werden nicht erstattet. Für digitale Einzelprodukte (Einmalkauf) wird im Einstellungsfall eine pauschale Entschädigung geleistet, die mindestens 15 % des für das Produkt entrichteten Kaufpreises, maximal jedoch den vollständig bezahlten Kaufpreis beträgt; die konkrete Höhe wird auf startupwelt.com ausgewiesen.
§ 12 Änderung dieser AGB
12.1 Änderungsrecht
Der Anbieter behält sich vor, diese AGB aus sachlichem Grund zu ändern, insbesondere bei Gesetzesänderungen, höchstrichterlicher Rechtsprechung, Erweiterung des Leistungsangebots oder technischen Anpassungen. Da sämtliche variablen Angaben (Preise, Produktdetails, Laufzeiten, Zahlungskonditionen) gemäß § 2 ausschließlich auf startupwelt.com veröffentlicht werden, beschränkt sich der Änderungsbedarf dieser AGB auf strukturelle und rechtliche Rahmenbedingungen.
12.2 Änderungsverfahren
Änderungen dieser AGB werden dem Nutzer per E-Mail an die hinterlegte Adresse mit einer Ankündigungsfrist von mindestens 6 Wochen vor Wirksamwerden mitgeteilt.
Für redaktionelle Änderungen, Änderungen aufgrund gesetzlicher Vorgaben oder Klarstellungen ohne inhaltliche Nachteile für den Nutzer gilt: Widerspricht der Nutzer nicht bis zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens, gelten die geänderten AGB als angenommen. Im Zweifelsfall über die Einordnung einer Änderung als redaktionell oder inhaltlich gilt das Verfahren für inhaltliche Änderungen.
Für Änderungen des Preises oder des Kernleistungsumfangs bei bestehenden Abonnements gilt: Der Nutzer hat das Recht, den Vertrag außerordentlich zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderung zu kündigen. Kündigt der Nutzer nicht bis zu diesem Zeitpunkt, gelten die geänderten Konditionen als vereinbart. Eine anteilige Erstattung bereits geleisteter Beiträge für den nach Beendigung verbleibenden Zeitraum erfolgt ohne Bearbeitungspauschale. Kernleistungsänderungen um mehr als 20 % gemäß § 4.4 erfordern stets die ausdrückliche Zustimmung des Nutzers; Schweigen gilt in diesem Fall nicht als Zustimmung.
Der Anbieter weist in jeder Änderungsmitteilung in fettgedruckter oder anderweitig optisch hervorgehobener Form ausdrücklich auf die Bedeutung des Schweigens sowie auf das Widerspruchs- bzw. Kündigungsrecht hin.
§ 13 Datenschutz
13.1 Datenschutzerklärung
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der Datenschutzerklärung des Anbieters, die unter startupwelt.com/datenschutz abrufbar und Bestandteil dieser AGB ist.
13.2 Wesentliche Verarbeitungshinweise (Art. 13 DSGVO)
Im Sinne der Informationspflichten gemäß Art. 13 DSGVO werden nachfolgend die wesentlichen Verarbeitungsaspekte zusammengefasst. Die vollständigen Datenschutzinformationen sind unter startupwelt.com/datenschutz abrufbar.
Verantwortlicher: Gründungs- und Unternehmensnetzwerk Deutschland e.V., c/o Postflex #10242, Emsdettener Str. 10, 48268 Greven, E-Mail: info@startupwelt.com
Verarbeitete Datenkategorien: Stammdaten (Name, E-Mail, Adresse), Vertragsdaten, Zahlungsdaten (über Zahlungsdienstleister), Nutzungsdaten (Log-Daten, Kursfortschritt), bei Community-Nutzung auch nutzergenerierte Inhalte
Verarbeitungszwecke und Rechtsgrundlagen: Vertragserfüllung (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO); Rechnungsstellung und gesetzliche Aufbewahrungspflichten (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO); berechtigte Interessen des Anbieters (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO), insbesondere: Betrieb und Sicherheit der Plattform, Verhinderung von Missbrauch, Geltendmachung und Verteidigung von Rechtsansprüchen, Direktmarketing gegenüber Bestandskunden im Rahmen von § 7 Abs. 3 UWG; Marketing und Newsletter auf Basis ausdrücklicher Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO)
Drittlandtransfers: Für die Zahlungsabwicklung werden Daten an Zahlungsdienstleister (u.a. Stripe Inc., USA) übermittelt. Die Datenübermittlung in Drittländer erfolgt auf Basis von Standardvertragsklauseln gemäß Art. 46 DSGVO oder eines Angemessenheitsbeschlusses der EU-Kommission. Einzelheiten unter startupwelt.com/datenschutz
Speicherdauer: Vertragsdaten für die Dauer des Vertragsverhältnisses und darüber hinaus gemäß gesetzlichen Aufbewahrungsfristen (i.d.R. 10 Jahre für steuerrelevante Unterlagen gemäß § 147 AO)
Betroffenenrechte: Auskunft (Art. 15), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20), Widerspruch (Art. 21 DSGVO); Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde (LDI NRW für in NRW ansässige Verantwortliche)
Widerruf von Einwilligungen: Soweit die Verarbeitung auf einer Einwilligung beruht, kann diese jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden, ohne dass die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung berührt wird (Art. 7 Abs. 3 DSGVO). Widerrufe richten Sie an: info@startupwelt.com
§ 14 Schlussbestimmungen
14.1 Anwendbares Recht
Für alle Rechtsverhältnisse zwischen dem Anbieter und dem Nutzer gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dem Verbraucher nicht zwingende Schutzvorschriften des Rechts seines gewöhnlichen Aufenthaltsstaates entzogen werden.
14.2 Gerichtsstand
Für Streitigkeiten mit Unternehmern ist als ausschließlicher Gerichtsstand Münster (Westfalen) vereinbart, sofern der Unternehmer keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat oder seinen Wohnsitz nach Vertragsschluss aus Deutschland verlegt. Für Streitigkeiten mit Verbrauchern gelten die gesetzlichen Zuständigkeitsvorschriften. Abweichende Gerichtsstände können nur durch ausdrückliche schriftliche Einzelvereinbarung begründet werden. Soweit im Einzelfall mit einem Unternehmer eine Schiedsvereinbarung getroffen werden soll, bedarf dies einer gesonderten schriftlichen Schiedsvereinbarung außerhalb dieser AGB (§ 1029 Abs. 1 ZPO).
14.3 Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, berührt dies nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige wirksame Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
14.4 Keine Abtretung durch den Nutzer
Der Nutzer ist nicht berechtigt, Rechte oder Pflichten aus diesem Vertrag ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Anbieters an Dritte abzutreten. Eine Übertragung von Mitgliedschaften ist grundsätzlich ausgeschlossen; in Ausnahmefällen kann der Anbieter auf schriftlichen Antrag zustimmen; das hierfür erhobene Bearbeitungsentgelt wird auf startupwelt.com ausgewiesen. Der Anbieter ist berechtigt, den Vertrag im Rahmen einer Unternehmenstransaktion (Gesamtrechtsnachfolge, Betriebsübernahme) auf einen Dritten zu übertragen, der vollständig in die Verpflichtungen eintritt. Über eine solche Übertragung wird der Nutzer rechtzeitig vorab informiert. Der Nutzer hat in diesem Fall das Recht, den Vertrag innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt der Mitteilung außerordentlich zum Zeitpunkt der Übertragung zu kündigen, sofern ihm die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses mit dem neuen Vertragspartner nicht zumutbar ist.
14.5 Empfehlungs- und Affiliate-Programm
Soweit der Anbieter ein Empfehlungs- oder Affiliate-Programm betreibt, gelten die auf startupwelt.com veröffentlichten Programmbedingungen, die Vorrang vor diesen AGB haben, soweit sie speziellere Regelungen enthalten. Ein Rechtsanspruch auf Programmteilnahme besteht nicht. Provisionsansprüche entstehen ausschließlich bei vollständig abgewickelten, nicht stornierten und vollständig bezahlten Transaktionen. Widerrufe oder Stornierungen innerhalb gesetzlicher Fristen löschen entstandene Provisionsansprüche rückwirkend. Über etwaige Einschränkungen oder Beendigungen des Programms werden Teilnehmer mit einer Frist von mindestens 4 Wochen informiert.
14.6 Streitbeilegung
Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit. Informationen sind unter https://ec.europa.eu/consumers/odr abrufbar. Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Anlage 1 – Widerrufsbelehrung
gemäß Muster-Widerrufsbelehrung, Anlage 1 zu § 356 BGB
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses (bei digitalen Inhalten und Dienstleistungen).
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns — Gründungs- und Unternehmensnetzwerk Deutschland e.V., c/o Postflex #10242, Emsdettener Str. 10, 48268 Greven, E-Mail: info@startupwelt.com — mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Erlöschen des Widerrufsrechts bei digitalen Inhalten und Dienstleistungen
Das Widerrufsrecht erlischt bei einem Vertrag über die Lieferung von nicht auf einem körperlichen Datenträger befindlichen digitalen Inhalten, wenn der Unternehmer mit der Vertragsdurchführung begonnen hat, nachdem der Verbraucher ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Unternehmer mit der Ausführung des Vertrags vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, und der Verbraucher seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er durch seine Zustimmung mit Beginn der Ausführung des Vertrags sein Widerrufsrecht verliert (§ 356 Abs. 5 BGB). Bei Dienstleistungsverträgen erlischt das Widerrufsrecht unter den gleichen Voraussetzungen gemäß § 356 Abs. 4 BGB.
Anlage 2 – Muster-Widerrufsformular
gemäß Anlage 2 zu § 356 BGB
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)
An: Gründungs- und Unternehmensnetzwerk Deutschland e.V., c/o Postflex #10242, Emsdettener Str. 10, 48268 Greven, E-Mail: info@startupwelt.com
Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*) / die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)
Bestellt am (*) / erhalten am (*)
Name des/der Verbraucher(s)
Anschrift des/der Verbraucher(s)
Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)
Datum
(*) Unzutreffendes streichen.
Stand: April 2026